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Von weiten Wiesenhöhen bis zu rauhen, schroffen Tälern, die Eifel präsentiert sich landschaftlich vielseitig. Diesen Reichtum verdankt die Region ihrer "vielfältigen" Geologie, die sich naturkundlich interessierten Besuchern anhand zahlreicher Phänomene erschließt. Besonders in der Vulkaneifel, eine auch international als bedeutend eingeschätzte vulkanische Region. Der letzte große Ausbruch ist gerade mal rund 11.000 Jahre her, erdgeschichtlich betrachtet eine Sekundenspanne.
"Preußisch Sibirien" war die nicht gerade schmeichelhafte Bezeichnung im 19. Jahrhundert und beschrieb den Zustand dieses Grenzgebietes, welches von bitterer Not geprägt war. Hungersnöte und Armut trieben ganze Dörfer zur Auswanderung.
Dies war nicht immer so, schon die Römer konnten hier sehr gut leben, wie die zahlreichen Funde beweisen. Die Reste der römischen Villen bei Ahrweiler und Bitburg bezeugen einen kultivierten Lebensstandard. Bis in das späte Mittelalter existierte eine florierende Landwirtschaft, immerhin konnten an die 140 Adelsherrschaften hier ihr Auskommen finden. Erst eine lange Folge von Kriegen in der frühen Neuzeit brachten das Elend über die Eifel.
Die geschichtlichen Hinterlassenschaften von 2.000 Jahren zeigen die Eifel auch als reiche und vielfältige Kulturlandschaft. Es ist der Vorteil einer Grenzregion, dass sie von verschiedenen Seiten Impulse erhält. Für die Eifel spielten die benachbarten großen Territorien, die Herzogtümer Luxemburg und Jülich sowie die Erzbistümer Köln und Trier, lange Zeit eine herausragende Rolle.
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